Mittwoch, 27.08.14
Ich habe beschlossen heute nach Trondheim zu fahren und dort zu entscheiden wie es weitergeht. Ich muß mein Zelt heute morgen schon wieder aus einer Riesenpfütze bergen.
In Kristiansund finde ich am Hafen ein Katamaran-Schnellboot das nach Trondheim fährt, ideal. Die Reise geht bei noch gutem Wetter los und meine Laune verbessert sich zunehmends auf dem Boot.
Die Aussicht auf die norwegische Schärenküste ist wirklich fantastisch. Unterwegs sehe ich Seeadler auf einer Schäreninsel.
Kurz vor Tronheim fahren wir allerdings in eine dicke graue Brühe hinein, jetzt ist endgültig November hier.
In Trondheim kann man nicht weiter als 10m gucken und mir schlägt ein eisiger Regen entgegen. Mein Entschluß steht fest, ich muß hier weg, gen Süden, so macht das keinen Spaß.
Das einzige was ich von Trondheim sehe ist der Fußgängerüberweg von Hafen zur Bahnstation. Dort fährt auch 20 Minuten später gleich ein Zug gen Oslo.
In Oslo komme ich dann nach 7 Stunden Zugfahrt kurz nach 23 Uhr an und mir schlägt ein lauer milder Wind vorm Bahnhof entgegen.
So warm hatte ichs im Norden selbst bei Sonnenschein lange nicht mehr. Den Weg zum Campingplatz kenne ich zum Glück noch und finde mich schnell durch Oslos Straßengewirr.
Wenn ich schon mal nachts unterwegs bin schieße ich noch schnell ein paar Nachtaufnahmen von Oslo.
Auf dem Campingplatz komme ich dann kurz nach 24 Uhr an und genieße noch die Wärme hier beim nächtlichen Zeltaufbau.
Donnerstag, 28.08.14
Der halbe tag geht heute für die Organisation meiner Rückfahrt per Interrnet drauf. Die Internet-Verbindung ist erbärmlich. Nach Stunden habe ich es endlich geschafft mir ein Ticket für den Rückflug
zu buchen und an der Rezeption ausdrucken zu lassen. Das war Schwerstarbeit.
Mittags trifft dann ein weiterer Fernradler hier ein und wird mein neuer Nachbar auf dem Campingplatz.
Ulf aus Westfalen. Er ist ebenfalls am Ende seiner Radtour, die er vorwiegend durch Schweden geradelt ist und zum Schluß nochmal einen Abstecher nach Oslo gemacht hat.
Ulf macht solche Touren schon seit 30 Jahren, unter anderem auch viel in Norwegen.
Der Draht ist so schnell hergestellt und wir beschließen beim abendlichen Bier am nächsten Tag gemeinsam zum Holmenkollen hochzufahren.
Freitag, 29.08.14
9 Uhr starten wir gemeinsam mit unseren Rädern. Das Wetter in Oslo ist bestens, so hätte ich das im Norden gebrauchen können.
Ulf hat beste Ortskenntnisse in Oslo und navigiert uns schnell durch die Innenstadt. Bis zum Holmenkollen sind ca. 400 Höhenmeter zu überwinden.
Mein Bergtraining zahlt sich aus, während Ulf mächtig ins Schnaufen kommt, macht mir der gemächliche Anstieg nichts mehr aus.
Vom Holmenkollen hat man eine wirklich gute Sicht über Oslo und den Fjord. Beeindruckend ist auch die auskragende Konstruktion der Skischanze, für die der Holmenkollen so bekannt ist.
Gleich nebenan befindet sich das Biathlon Stadion, in dem der norwegische Nachwuchs gerade auf Skaterollern trainiert.
Nach der Abfahrt vom Holmenkollen fahre ich alleine weiter zur Museumsinsel, die Ulf schon zur Genüge kennt.
Auf meinem Programm stehen heute das Wikingerschiff- Museum und das Kon-Tikki Museum. Die Museumsinsel ist an sich schon sehenswert. Mit einem Schlag wird man aus der Großstadt ausgespuckt und steht wieder in ländlicher Umgebung mit Holzhäusern und viel Grün.
Zum Wikingerschiff-Museum gibts nicht viel zu sagen, was es da zu sehen gibt, sagt der Name schon, aber sehr sehenswert. Aber am meisten beeindruckt hat mich das Kon-Tikki Museum.
Thor Heyerdahl war mit seinen Expeditionen wohl so ziemlich der Erste, der mit seinen Büchern über die Kon-Tikki und Ra-Expeditionen, das Fernweh in mir geweckt hat. So ist es wirklich beeindruckend jetzt vor dem Original Floß und Schilfschiff zu stehen.
Den restlichen Tag fahre ich langsam die Uferpromenade ab und genieße den Sonnenschein und die Atmosphäre hier.
Samstag, 30.08.14
Heimfahrtstag. Mit Ulf radle ich zusammen am späten Vormittag gen Oslo Innenstadt. Er will mir noch das Rathaus von innen zeigen. Hier finden in der riesigen Eingangshalle die alljährlichen Verleihungen des Nobelpreises statt. Ein wirklich monumentaler nordischer Bau, wo man Geschichte regelrecht spüren kann.
Vor dem Rathaus liegt auch die Straße, wo vor 3 Jahren dieser gräßliche Anschlag stattgefunden hat, ich hab die Bilder mit all den zerbrochenen Schaufensterscheiben aus dem TV noch im Kopf.
Dann wird es für mich Zeit zum Flughafen aufzubrechen. Von Ulf veabschiede ich mich herzlich, in ihm hatte ich die letzten Tage einen Gleichgesinnten gefunden, mit dem ich mich prächtig verstanden hab.
Mit der Zugschnellverbindung bin ich in kurzer Zeit auf dem Flughafen. Die Abfertigungshalle ist ein Alptraum. Alles automatisierte Abfertigungsschalter, ich stehe erstmal orientungslos wie im Dschungel hier.
Zum Glück gibt es doch noch ein paar hilfsbereite Stewardessen, die mir den rechten Weg durch den Automatendschungel weisen.
Irgendwann ist es geschafft und ich sitze im Flieger. Dort wird uns mitgeteilt das sich der Start auf Grund kliener technischer Defekte und Triebwerksproblemen etwas verzögert.
Gott verdammt müssen die einem sowas mitteilen? So sitzt man dann beim Rückflug da und achtet auf jedes auffällige Triebwerksgeräusch beim Flug ("Haltet durch meine, ist nich weit").
Schwamm drüber, in Tegel dauert es dann ewig bis unser Gepäck endlich auf das Band geladen wird. So habe ich dann bis das Fahrrad wieder fertig montiert und aufgeladen dasteht, nur noch 30 min um meinen Zug am Hauptbahnhof zu schaffen.
Wie war Steubers Vision: "In 20 min vom Hauptbahnhof zum Flughafen", ich hab sie wahrgemacht, wenn auch in einer anderen Stadt.
Im Höchsttempo rausche ich durch Berlins Innenstadt, die grüne Welle ist mir einigermaßen hold und fege Möchtegernrennradler von der Bordsteinkante.
Per Bummelzug geht es dann nach Weimar weiter, wo ich gegen 24Uhr eintreffe, schön wieder hier zu sein, man ist das warm hier...
Fazit
Meine Meinung zu Norwegen als Reiseland ist ziemlich gespalten. Es ist ein äußerst sehenswertes Land mit beeindruckender Natur ohne Ende.
Für mich als Reiseradler war es aber auch ein schwieriges Land. An die Berge und steilen Anstiege, das ständige auf und ab muß man sich gewöhnen, das kostet Kraft, man wird aber mit gigantischen Aussichten dafür belohnt. Am unschönsten sind aber die großen Strassen mit viel Verkehr, wo man an der Leitplanke förmlich langschleift und die man auch nicht umgehen kann, auch diese Abschnitte gehören zu offiziellen norwegischen Radrouten, verbunden mit Tunneln, der Alptraum jedes Reiseradlers.
Was ich aber als viel schwieriger empfand und was mich letzendlich dazu bewogen hat die Reise früher abzubrechen, war das Wetter.
Dieser August war aber anscheinend auch extrem mies, selbst für norwegische Verhältnisse. Nach der ersten Woche nur noch Regen, Regen und es kühlte zunehmends immer mehr ab, der Gipfel war dann die Suppe in Trondheim.
Vielleicht ist es doch besser im Juli hierher zu reisen.
Nur mit Zelt war das so für mich nicht mehr machbar (sollte ja schließlich noch Urlaub sein) und andere Übernachtungen sind schon verdammt teuer hier.
Wo wir beim zweiten Punkt sind, der Norwegem als Reiseland schwierig macht, es ist wirklich teuer hier, selbst wenn man sich auf das billigste beschränkt.
Trotz alldem nehme ich viele Eindrücke mit nach hause und habe meine Reise genossen. Es gelingt mir bei solchen Reisen schnell den Kopf frei zu kriegen und die vielen neuen Eindrücke auf mich wirken zu lassen.
Sonntag, 31. August 2014
Dienstag, 26. August 2014
25.08 bis 26.08.2014
Montag, 25.08.14
Das Regentief hat über Nacht wieder zugeschlagen, aber morgens reißt die Wolkendecke doch etwas auf, so daß ich meine Tour fortsetze. Es geht Richtung Norden immer auf den Atlantik zu. Mein Ziel ist die Atlantikroute, die von Bud nach Kristiansund verläuft und recht spektakulär sein soll.
Bis Bud, ca 50km, schaffe ich es bis Mittag, aber dann schlägt der Regen wieder zu, so das ich beschließe den hiesigen Campingplatz aufzusuchen. Die Atlantikroute will ich mir unbedingt bei besseren Wetter anschauen. Bei solchem Regenwetter hat man auf dem Fahrrad keinen Blick für sowas.
Die Campingplätze muß ich sagen sind hier meistens gut ausgestattet. Bisher hattte jeder Campingplatz sogar eine Küche oder zumindest eine Kochplatte, was mir sehr entgegenkommt. Aber schon allein wegen der heißen Dusche abends suche ich hier Campingplätze auf, das habe ich bei dem kühlen Wetter und den schweißtreibenden Etappen hier dringend nötig,
auch wenn Dusche meist extra kostet. Insgesamt muß man sagen sind die schon nicht ganz billig, die Campingplätze hier, aber gegenüber den sonstigen Preisen in Norwegen noch relativ billig.
Das Preisniveau in Norwegen ist schon heftig, ich bin immer noch verblüfft, wenn ich im Supermarkt hier das kleine Häufchen Lebensmittel vor der Kasse sehe und schon wieder um die 50 Euro dafür rüberschieben muß, obwohl ich schon wirklich das billigste hier einkaufe.
Aber was solls, essen muß 'mer ja schließlich.
Dienstag, 26.08.14
Es regnet, was sonst, die Nacht über bis morgens 9 Uhr. Schleunigst zerre ich danach mein Zelt aus der Pfütze in der es mittlerweile steht.
Eigentlich soll es ab heute mit dem Wetter hier besser werden, schau mer mal. Also ab auf die Atlantikroute. Bis Vevang ist die aber ein Reinfall, es gibt nur einen Aussichtspunkt auf den Atlantik und der ist von einer Baustelle besetzt, ansonsten verläuft die Route schön im Hinterland.
Ab Vevang wird es dann aber wirklich sehenswert. Die Route besteht hier aus Dämmen und Brücken die kleine Inseln verbinden, so hatte ich mir das vorgestellt und komme jetzt nur entsprechend langsam vorwärts, da es alle 10m ein neues Fotomotiv gibt.
Die Route ist hier auf allen freien Flächen mit Karawans vollgestellt, erinnert mich irgendwie an Motten die vom Licht angezogen werden.
Hier treffe ich seit langem mal wieder auf einen französischeen Fernradler, mit dem ich ein kurzes Schwätzchen mache.
Kurz vor Kristiansund ist dann Schluß für mich, an einer Tollstation vor dem Tunnel, der unter dem Atlantik nach Kristiansund reinführt.
Man sagt mir hier, das ich da auf keinen Fall mit dem Fahrrad durchkomme. Eine Umfahrung würde mich mindestens 30km kosten, stelle ich fest, Mist.
Zum Glück entdecke ich ein Stück weiter vorn eine Bushaltestelle und wenig später nimmt mich dann auch ein Bus mit nach Kristiansund. Der Atlantiktunnel ist wirklich ewig lang, Platz zum Ausweichen gibts da auch nicht wirklich, gut das ich das nicht mit dem Fahrrad gefahren bin.
Bis zum nächsten Campingplatz sind es dann in Kristiansund noch 5km und ich stecke mitten im Feierabendverkehr, ich hasse es mit dem Fahrrad mich durch fremde Städte zu quälen und das noch bei dem Verkehr, so sehe ich leider nicht viel von der Stadt und bin froh das ich auf dem Campingplatz ankomme.
Mittlerweile scheine ich hier der einzige zu sein der mit Zelt campt, ansonsten sehe ich in den letzten Tagen nur noch Karawans, kein Wunder bei dem Wetter.
Das Regentief hat über Nacht wieder zugeschlagen, aber morgens reißt die Wolkendecke doch etwas auf, so daß ich meine Tour fortsetze. Es geht Richtung Norden immer auf den Atlantik zu. Mein Ziel ist die Atlantikroute, die von Bud nach Kristiansund verläuft und recht spektakulär sein soll.
Bis Bud, ca 50km, schaffe ich es bis Mittag, aber dann schlägt der Regen wieder zu, so das ich beschließe den hiesigen Campingplatz aufzusuchen. Die Atlantikroute will ich mir unbedingt bei besseren Wetter anschauen. Bei solchem Regenwetter hat man auf dem Fahrrad keinen Blick für sowas.
Die Campingplätze muß ich sagen sind hier meistens gut ausgestattet. Bisher hattte jeder Campingplatz sogar eine Küche oder zumindest eine Kochplatte, was mir sehr entgegenkommt. Aber schon allein wegen der heißen Dusche abends suche ich hier Campingplätze auf, das habe ich bei dem kühlen Wetter und den schweißtreibenden Etappen hier dringend nötig,
auch wenn Dusche meist extra kostet. Insgesamt muß man sagen sind die schon nicht ganz billig, die Campingplätze hier, aber gegenüber den sonstigen Preisen in Norwegen noch relativ billig.
Das Preisniveau in Norwegen ist schon heftig, ich bin immer noch verblüfft, wenn ich im Supermarkt hier das kleine Häufchen Lebensmittel vor der Kasse sehe und schon wieder um die 50 Euro dafür rüberschieben muß, obwohl ich schon wirklich das billigste hier einkaufe.
Aber was solls, essen muß 'mer ja schließlich.
Dienstag, 26.08.14
Es regnet, was sonst, die Nacht über bis morgens 9 Uhr. Schleunigst zerre ich danach mein Zelt aus der Pfütze in der es mittlerweile steht.
Eigentlich soll es ab heute mit dem Wetter hier besser werden, schau mer mal. Also ab auf die Atlantikroute. Bis Vevang ist die aber ein Reinfall, es gibt nur einen Aussichtspunkt auf den Atlantik und der ist von einer Baustelle besetzt, ansonsten verläuft die Route schön im Hinterland.
Ab Vevang wird es dann aber wirklich sehenswert. Die Route besteht hier aus Dämmen und Brücken die kleine Inseln verbinden, so hatte ich mir das vorgestellt und komme jetzt nur entsprechend langsam vorwärts, da es alle 10m ein neues Fotomotiv gibt.
Die Route ist hier auf allen freien Flächen mit Karawans vollgestellt, erinnert mich irgendwie an Motten die vom Licht angezogen werden.
Hier treffe ich seit langem mal wieder auf einen französischeen Fernradler, mit dem ich ein kurzes Schwätzchen mache.
Kurz vor Kristiansund ist dann Schluß für mich, an einer Tollstation vor dem Tunnel, der unter dem Atlantik nach Kristiansund reinführt.
Man sagt mir hier, das ich da auf keinen Fall mit dem Fahrrad durchkomme. Eine Umfahrung würde mich mindestens 30km kosten, stelle ich fest, Mist.
Zum Glück entdecke ich ein Stück weiter vorn eine Bushaltestelle und wenig später nimmt mich dann auch ein Bus mit nach Kristiansund. Der Atlantiktunnel ist wirklich ewig lang, Platz zum Ausweichen gibts da auch nicht wirklich, gut das ich das nicht mit dem Fahrrad gefahren bin.
Bis zum nächsten Campingplatz sind es dann in Kristiansund noch 5km und ich stecke mitten im Feierabendverkehr, ich hasse es mit dem Fahrrad mich durch fremde Städte zu quälen und das noch bei dem Verkehr, so sehe ich leider nicht viel von der Stadt und bin froh das ich auf dem Campingplatz ankomme.
Mittlerweile scheine ich hier der einzige zu sein der mit Zelt campt, ansonsten sehe ich in den letzten Tagen nur noch Karawans, kein Wunder bei dem Wetter.
Sonntag, 24. August 2014
23.08 bis 24.08.2014
Samstag, 23.08.14
Ruhetag. Die Sonne scheint endlich wieder zwischen einzelnen Wolkenfetzen hindurch und ich komme endlich dazu meine gesamte Ausrüstung mal wieder richtig auszutrocknen und das Nichtstun zu genießen.
Sonntag, 24.08.14
Nach nächtlichem Regen geht es auch heute größtenteils sonnig zu. Ich habe für heute beschlossen Molde und Umgebung etwas zu erkunden.
Dafür bin ich endlich mit unbeladenem Bike unterwegs. Molde hat mir schon beim ersten schnellen Durchfahren, bei der Ankunft hier, gefallen.
Ein niedliches kleines Städtchen das sehr langgestreckt entlang Straße und Fjord verläuft. Man kann sich also auch ohne Navi, nicht wirklich verlaufen.
Als erstes geht es nach Varden. Dies ist ein Aussichtspunkt 222m über dem Städtchen. Wenn ich gehofft hatte, das das ganze heute ohne Gepäck anstrengungsfrei verlaufen würde, lag ich komplett falsch.
Die Steigung dort hoch hat es in sich und ich komme schweißgebadet dort oben an. Der Ausblick auf den Moldefjorden und Molde sind aber wirklich herrlich, die Anstrengung hat sich gelohnt.
Nach rasanter Abfahrt nach Molde runter, besuche ich noch das Freilichtmuseum hier. Hier kann man nachgebaute Häuser der vergangenen Jahrhunderte besichtigen, wirklich äußerst sehenswert und idyllisch die ganze Anlage.
Ruhetag. Die Sonne scheint endlich wieder zwischen einzelnen Wolkenfetzen hindurch und ich komme endlich dazu meine gesamte Ausrüstung mal wieder richtig auszutrocknen und das Nichtstun zu genießen.
Sonntag, 24.08.14
Nach nächtlichem Regen geht es auch heute größtenteils sonnig zu. Ich habe für heute beschlossen Molde und Umgebung etwas zu erkunden.
Dafür bin ich endlich mit unbeladenem Bike unterwegs. Molde hat mir schon beim ersten schnellen Durchfahren, bei der Ankunft hier, gefallen.
Ein niedliches kleines Städtchen das sehr langgestreckt entlang Straße und Fjord verläuft. Man kann sich also auch ohne Navi, nicht wirklich verlaufen.
Als erstes geht es nach Varden. Dies ist ein Aussichtspunkt 222m über dem Städtchen. Wenn ich gehofft hatte, das das ganze heute ohne Gepäck anstrengungsfrei verlaufen würde, lag ich komplett falsch.
Die Steigung dort hoch hat es in sich und ich komme schweißgebadet dort oben an. Der Ausblick auf den Moldefjorden und Molde sind aber wirklich herrlich, die Anstrengung hat sich gelohnt.
Nach rasanter Abfahrt nach Molde runter, besuche ich noch das Freilichtmuseum hier. Hier kann man nachgebaute Häuser der vergangenen Jahrhunderte besichtigen, wirklich äußerst sehenswert und idyllisch die ganze Anlage.
Samstag, 23. August 2014
21.08 bis 22.08.2014
Donnerstag, 21.08.14
Im strömenden Regen unternehme ich heute eine Stadtbesichtigung von Alesund. Wenn jemand einen Tip braucht wo man hier einen trockenen Unterstellplatz findet, ich kenne sie jetzt alle.
Alesund ist eine Kleinstadt mit genauso schnell abgelaufenem Stadtzentrum. Bestimmend für die Stadt ist der Hafen, oder besser die Häfen rund um die Stadt. Von Yachten bis zu den riesigen
Kreuzfahrtschiffen findet man hier alles. Meine Reise geht heut noch ein kleines Stück aus der Stadt hinaus, im Westen hinter der Stadt liegt der Atlantikpark mit einem Aquarium.
Hier kamm man hauptsächlich die norwegische Fischwelt in großen Aquarien bewundern. Hauptattraktion ist eine Pinguinfütterung. Irgendwie bin ich ein bißchen enttäuscht über das hier zu sehende,
wahrscheinlich weil ich noch aus Amerika und Kanada die dortigen riesigen Aquarien im Hinterkopf habe und für den gesalzenen Eintrittspreis hier schon etwas Vergleichbares erwartet hatte.
Was solls in Norwegen ist halt alles teuer.
Freitag, 22.08.14
Die Wolkendecke ist aufgerissen und ich sehe kleine Fetzen blauen Himmels, seit gestern abend hat es nicht mehr geregent. Schleunigst packe ich früh meine Sachen zusammen.
Die ersten 10km gehts quer durch Alesund. Durch Städte zu fahren ist immer am schwierigsten, ständig muß man sich neu orientieren und schauen wo man mit dem Fahrrad überhaupt lang kommt.
Mein GPS an Bord erleichtert mir das um einiges. Außerhalb von Städten verzichte ich mittlerweile größtenteils auf GPS, dort ist orientieren wesentlich einfacher und ich fahree dann lieber mit
traditioneller Karte. Meine Strecke führt mich heute rund um den Ellingsoyfjorden und entlang des Grytefjorden, immer entlang der Küstenlinie, was sich einfach anhört. Es geht aber immer bergauf und bergab,
nicht meher so große und lange Steigungen wie im Gebirge, aber das ständige auf und ab kostet ebenfalls viel Kraft, keine gerade Strecke, wo man mal ein paar km "fressen" könnte.
Vor Bratvag komme ich wieder durch 2 Tunnel mit 1km Länge, die sich nicht umfahren lasse, also brause ich mit Höchsttempo hindurch, wirklich unangenehm da durch zu müssen und zu hoffen das man da nicht übersehen wird als Fahrradfahrer.
Ausweich möglichkeiten gibts da keine. In Brattvag geht es dann mit Fähre hinnüber nach Dryna. Auf der Halbinsel fahre ich zur anderen Seite der Insel und habe plötzlich den tiefblauen offenen Atlantik vor mir.
Ein Anblick der mir auch gleich eine frischen böigen Wind einbringt. So geht es ab jetzt stellenweise auch noch mit Gegenwind bergauf. Die nächste Fährüberfahrt ist 25km weiter in Solholmen. Aus 1km Entfernung sehe ich vom Berghang aus die Fähre schon am Anlieger liegen
und gebe nochmal Vollgas um die Fähre noch zu erreichen. Völlig ausgelaugt komme ich unten an, zu spät um vielleicht 10 Sekunden. Mist jetzt heißt es wieder warten und da oben ziehen schon wieder dichte graue Wolken auf.
Anderthalb Stunden später gehts dann mit der nächsten Fähre im mittlerweile strömenden Regen weiter.
Auf der anderen Seite habe ich dann noch 16km bis zum Campingplatz in Molde zu radeln, glücklicherweise hört unterwegs der Regen wieder auf.
Völlig fertig für heute komme ich dort dann gegen 20 Uhr an, nach gefühlten über 100km.
Nachtrag: Hab eben nochmal mit Google maps nachgerechnet, das waren tatsächlich 112km.
Im strömenden Regen unternehme ich heute eine Stadtbesichtigung von Alesund. Wenn jemand einen Tip braucht wo man hier einen trockenen Unterstellplatz findet, ich kenne sie jetzt alle.
Alesund ist eine Kleinstadt mit genauso schnell abgelaufenem Stadtzentrum. Bestimmend für die Stadt ist der Hafen, oder besser die Häfen rund um die Stadt. Von Yachten bis zu den riesigen
Kreuzfahrtschiffen findet man hier alles. Meine Reise geht heut noch ein kleines Stück aus der Stadt hinaus, im Westen hinter der Stadt liegt der Atlantikpark mit einem Aquarium.
Hier kamm man hauptsächlich die norwegische Fischwelt in großen Aquarien bewundern. Hauptattraktion ist eine Pinguinfütterung. Irgendwie bin ich ein bißchen enttäuscht über das hier zu sehende,
wahrscheinlich weil ich noch aus Amerika und Kanada die dortigen riesigen Aquarien im Hinterkopf habe und für den gesalzenen Eintrittspreis hier schon etwas Vergleichbares erwartet hatte.
Was solls in Norwegen ist halt alles teuer.
Freitag, 22.08.14
Die Wolkendecke ist aufgerissen und ich sehe kleine Fetzen blauen Himmels, seit gestern abend hat es nicht mehr geregent. Schleunigst packe ich früh meine Sachen zusammen.
Die ersten 10km gehts quer durch Alesund. Durch Städte zu fahren ist immer am schwierigsten, ständig muß man sich neu orientieren und schauen wo man mit dem Fahrrad überhaupt lang kommt.
Mein GPS an Bord erleichtert mir das um einiges. Außerhalb von Städten verzichte ich mittlerweile größtenteils auf GPS, dort ist orientieren wesentlich einfacher und ich fahree dann lieber mit
traditioneller Karte. Meine Strecke führt mich heute rund um den Ellingsoyfjorden und entlang des Grytefjorden, immer entlang der Küstenlinie, was sich einfach anhört. Es geht aber immer bergauf und bergab,
nicht meher so große und lange Steigungen wie im Gebirge, aber das ständige auf und ab kostet ebenfalls viel Kraft, keine gerade Strecke, wo man mal ein paar km "fressen" könnte.
Vor Bratvag komme ich wieder durch 2 Tunnel mit 1km Länge, die sich nicht umfahren lasse, also brause ich mit Höchsttempo hindurch, wirklich unangenehm da durch zu müssen und zu hoffen das man da nicht übersehen wird als Fahrradfahrer.
Ausweich möglichkeiten gibts da keine. In Brattvag geht es dann mit Fähre hinnüber nach Dryna. Auf der Halbinsel fahre ich zur anderen Seite der Insel und habe plötzlich den tiefblauen offenen Atlantik vor mir.
Ein Anblick der mir auch gleich eine frischen böigen Wind einbringt. So geht es ab jetzt stellenweise auch noch mit Gegenwind bergauf. Die nächste Fährüberfahrt ist 25km weiter in Solholmen. Aus 1km Entfernung sehe ich vom Berghang aus die Fähre schon am Anlieger liegen
und gebe nochmal Vollgas um die Fähre noch zu erreichen. Völlig ausgelaugt komme ich unten an, zu spät um vielleicht 10 Sekunden. Mist jetzt heißt es wieder warten und da oben ziehen schon wieder dichte graue Wolken auf.
Anderthalb Stunden später gehts dann mit der nächsten Fähre im mittlerweile strömenden Regen weiter.
Auf der anderen Seite habe ich dann noch 16km bis zum Campingplatz in Molde zu radeln, glücklicherweise hört unterwegs der Regen wieder auf.
Völlig fertig für heute komme ich dort dann gegen 20 Uhr an, nach gefühlten über 100km.
Nachtrag: Hab eben nochmal mit Google maps nachgerechnet, das waren tatsächlich 112km.
Mittwoch, 20. August 2014
18.08 bis 20.08.2014
Montag, 18.08.14
Natürlich ist nix trocken geworden. Gestern nachmittag fings an zu regnen bis heute früh. Was solls, an Wasser mangelts nicht in Norwegen.
Nachdem ich das ganze nasse Zeug verstaut hab, gings dann heute früh weiter, erstmal entlang des Sees bis Flo, hier durchfahre ich meinen ersten über 1km langen finsteren Tunnel, schon nen bißchen mulmig dadrin.
Nach Flo geht meine Strecke nordwärts durch die Berge weiter. Der Asphalt endet abrupt und vor mir liegt ein mit Geröll überladener Feldweg steil in die Berge. Ne jetzt oder?, da hätten
selbst trainierte Mountainbiker Schwierigkeiten. Unter Fluchen zerre, schiebe und schleppe ich mein 50kg Rad bergan, sind ja nur 500 Höhenmeter, Hilfe. Irgendwann habe ich es geschafft
und genieße die Aussicht und die Bergwelt hier oben und radele die Piste durch ein sehenswertes Tal hier oben, entlang von smaragdgrünen Seen und wild brodelnden Bächen.
20km später treffe ich dann wieder auf Asphalt und meine Abfahrt nach Hellesylt am Sunnylusfjorden beginnt. Von dort will ich mit der Fähre weiter nach Geiranger. Und wie üblich steht an der Anlegestelle schon ein Bus vollbesetzt mit
Japanern und ihren schußbereiten Aufnahmegeräten.
Der Geirangerfjord ist wirklich sehenswert, es geht vorbei an zig Wasserfällen und die Bergwände scheinen aus dem Fjord heraus gen Himmel zu wachsen.
Leider braut sich da oben auch schon wieder eine ganzschöne Suppe zusammen. Und so ist es dann auch, kaum hab ich in Geiranger mein Zelt aufgeschlagen, geht der Dauerregen wieder los.
Weiter als bis zur Dusche (Argh! Wasser) werde ich mich heute nicht mehr aus dem Zelt bewegen.
Dienstag, 19.08.14
Es hat die ganze Nacht durch geregnet und hört nicht auf. Der Campingplatz ist eine einzige Schlammpfütze.
Ich versuche morgens so schnell wie möglich mein Zeug zu bergen. Mit einer weitern Besichtigung von Geiranger wird es bei diesen Bedimgumgen nichts.
Am Hafen nehme ich die nächste Fähre nache Hellesylt zurück. Die Bergwelt sieht in all den grauen Dunstschleiern heute mystisch aus, aber geht das bitteschön nicht auch bei Sonnenschein?
In Hellesylt beschließe ich den Bus nach Alesund zu nehmen, bei dem Wetter hat es keinen Zweck Rad fahren zu wollen. Es ist naß, kalt und ich habe sowieso schon ne Fuhre nasses Gepäck.
So verbringe ich den größten Teil des Tages unter dem Vordach des Supermarktes hier, wartend auf den Bus, der erst am späten Nachmittag fährt.
In Alesund angekommen habe ich tatsächlich eine Stunde Regenpause, bevor das Elend weitegeht. Zum Glück finde ich bis dahin einen Campingplatz und habe mein durchnässtes Zelt wiederaufgebaut.
Leider sagt der Wetterbericht für die nächsten Tage das gleiche voraus. Schöner Mist.
Mittwoch, 20.08.14
Es regnet, regnet, regnet. Wenigstens ist der Campingplatz hier nicht so aufgeweicht wie in Geiranger. Selbst eine Stadtbesichtigung von Alesund laß ich bei dem Wetter besser erstmal ausfallen. So sitze ich hier im Aufenthaltsraum des Campingplatzes im Warmen und Trockenen und harre der Dinge die da kommen.
Wenn man dem Wetterbericht hier glauben kann, soll es bis zum Wochenende hier weiterregnen. Hoffentlich übersteht mein Zelt und die Ausrüstung das. Weiterzufahren hat so
auf jeden Fall erstmal keinen Sinn. Zum Glück habe ich mittlerweile ein bißchen mehr die Ruhe weg als noch am Anfang der Tour. Schau mer mal...
Natürlich ist nix trocken geworden. Gestern nachmittag fings an zu regnen bis heute früh. Was solls, an Wasser mangelts nicht in Norwegen.
Nachdem ich das ganze nasse Zeug verstaut hab, gings dann heute früh weiter, erstmal entlang des Sees bis Flo, hier durchfahre ich meinen ersten über 1km langen finsteren Tunnel, schon nen bißchen mulmig dadrin.
Nach Flo geht meine Strecke nordwärts durch die Berge weiter. Der Asphalt endet abrupt und vor mir liegt ein mit Geröll überladener Feldweg steil in die Berge. Ne jetzt oder?, da hätten
selbst trainierte Mountainbiker Schwierigkeiten. Unter Fluchen zerre, schiebe und schleppe ich mein 50kg Rad bergan, sind ja nur 500 Höhenmeter, Hilfe. Irgendwann habe ich es geschafft
und genieße die Aussicht und die Bergwelt hier oben und radele die Piste durch ein sehenswertes Tal hier oben, entlang von smaragdgrünen Seen und wild brodelnden Bächen.
20km später treffe ich dann wieder auf Asphalt und meine Abfahrt nach Hellesylt am Sunnylusfjorden beginnt. Von dort will ich mit der Fähre weiter nach Geiranger. Und wie üblich steht an der Anlegestelle schon ein Bus vollbesetzt mit
Japanern und ihren schußbereiten Aufnahmegeräten.
Der Geirangerfjord ist wirklich sehenswert, es geht vorbei an zig Wasserfällen und die Bergwände scheinen aus dem Fjord heraus gen Himmel zu wachsen.
Leider braut sich da oben auch schon wieder eine ganzschöne Suppe zusammen. Und so ist es dann auch, kaum hab ich in Geiranger mein Zelt aufgeschlagen, geht der Dauerregen wieder los.
Weiter als bis zur Dusche (Argh! Wasser) werde ich mich heute nicht mehr aus dem Zelt bewegen.
Dienstag, 19.08.14
Es hat die ganze Nacht durch geregnet und hört nicht auf. Der Campingplatz ist eine einzige Schlammpfütze.
Ich versuche morgens so schnell wie möglich mein Zeug zu bergen. Mit einer weitern Besichtigung von Geiranger wird es bei diesen Bedimgumgen nichts.
Am Hafen nehme ich die nächste Fähre nache Hellesylt zurück. Die Bergwelt sieht in all den grauen Dunstschleiern heute mystisch aus, aber geht das bitteschön nicht auch bei Sonnenschein?
In Hellesylt beschließe ich den Bus nach Alesund zu nehmen, bei dem Wetter hat es keinen Zweck Rad fahren zu wollen. Es ist naß, kalt und ich habe sowieso schon ne Fuhre nasses Gepäck.
So verbringe ich den größten Teil des Tages unter dem Vordach des Supermarktes hier, wartend auf den Bus, der erst am späten Nachmittag fährt.
In Alesund angekommen habe ich tatsächlich eine Stunde Regenpause, bevor das Elend weitegeht. Zum Glück finde ich bis dahin einen Campingplatz und habe mein durchnässtes Zelt wiederaufgebaut.
Leider sagt der Wetterbericht für die nächsten Tage das gleiche voraus. Schöner Mist.
Mittwoch, 20.08.14
Es regnet, regnet, regnet. Wenigstens ist der Campingplatz hier nicht so aufgeweicht wie in Geiranger. Selbst eine Stadtbesichtigung von Alesund laß ich bei dem Wetter besser erstmal ausfallen. So sitze ich hier im Aufenthaltsraum des Campingplatzes im Warmen und Trockenen und harre der Dinge die da kommen.
Wenn man dem Wetterbericht hier glauben kann, soll es bis zum Wochenende hier weiterregnen. Hoffentlich übersteht mein Zelt und die Ausrüstung das. Weiterzufahren hat so
auf jeden Fall erstmal keinen Sinn. Zum Glück habe ich mittlerweile ein bißchen mehr die Ruhe weg als noch am Anfang der Tour. Schau mer mal...
Sonntag, 17. August 2014
16.08 bis 17.08.2014
Samstag, 16.08.14
Der Tagesablauf frühs hat sich bei mir inzwischen eingepegelt. Vom Aufstehen bis zum Losfahren vergehen so nochmal 1,5 Stunden.
Waschen, Kaffe Kochen, frühstücken, Zelt trockenwischen (wenigstens halbwegs), abbauen alles zusammenpacken und auf den Rad verstauen und los gehts.
Die Route verläuft heute erstmal rund um den Innvikfjorden bis Stryn, das heißt für mich keine großen Steigungen und die Aussicht genießen. Unterwegs überhole ich 2 andere Reiseradler, mittlerweile eine Seltenheit.
Die Tunnel auf der Strecke kann ich größtenteils auf der alten Küstenstraße, die parallel verläuft umfahren.
Ab Stryn geht es dann ostwärts für mich weiter in ein Tal mit malerischen Bergen vor mir.
Nach ca. 50km finde ich einen idyllischen kleinen Campingplatz an einem kleinen See, bestens ausgestattet und günstig. Genau das richtige fürs Wochenende.
Sonntag, 17.08.14
Mittlerweile wird die Tour immer kälter und regnerischer, kaum ein Tag ohne Regen, zumindest aber kein sehr starker Regen bisher.
Heute morgen sind die Berge um mich in malerische Dunstschleier.
Für mich ist heute Waschtag, mittlerweile dringend nötig. Leider dringt kaum Sonne heute durch die Wolken, hoff' mer mal das das Zeug heut noch trocken wird.

Der Tagesablauf frühs hat sich bei mir inzwischen eingepegelt. Vom Aufstehen bis zum Losfahren vergehen so nochmal 1,5 Stunden.
Waschen, Kaffe Kochen, frühstücken, Zelt trockenwischen (wenigstens halbwegs), abbauen alles zusammenpacken und auf den Rad verstauen und los gehts.
Die Route verläuft heute erstmal rund um den Innvikfjorden bis Stryn, das heißt für mich keine großen Steigungen und die Aussicht genießen. Unterwegs überhole ich 2 andere Reiseradler, mittlerweile eine Seltenheit.
Die Tunnel auf der Strecke kann ich größtenteils auf der alten Küstenstraße, die parallel verläuft umfahren.
Ab Stryn geht es dann ostwärts für mich weiter in ein Tal mit malerischen Bergen vor mir.
Nach ca. 50km finde ich einen idyllischen kleinen Campingplatz an einem kleinen See, bestens ausgestattet und günstig. Genau das richtige fürs Wochenende.
Sonntag, 17.08.14
Mittlerweile wird die Tour immer kälter und regnerischer, kaum ein Tag ohne Regen, zumindest aber kein sehr starker Regen bisher.
Heute morgen sind die Berge um mich in malerische Dunstschleier.
Für mich ist heute Waschtag, mittlerweile dringend nötig. Leider dringt kaum Sonne heute durch die Wolken, hoff' mer mal das das Zeug heut noch trocken wird.

Freitag, 15. August 2014
14.08 bis 15.08.2014
Donnerstag, 14.08.14
Es geht sonnig los heute, blauer Himmel, das kann nicht gut gehen, würde der Norweger sagen.
Aber ertsmal sieht es gut aus. Nach ca 20km komme ich an einen Pass, ich muß hier 400 Höhenmeter auf ca 600m hoch, langsam entwickle ich mich zur Bergziege, das Bergefahren wird jeden Tag besser.
Gegen Mittag braut sich über mir langsam wieder ein Wolkensalat zusammen, der sich immer mehr zur grauen Masse verdichtet. Der Norweger hat mal wieder recht gehabt. Anfangs kann ich mich noch
unter eine Bootshütte retten, aber nach 1 Stunde sieht es immer noch nicht besser aus. Also doch in Regenklamotten weiterradeln, das ist bei den bergigen Etappen hier nicht besonders schön, eigentlich
nur ne Entscheidung ob man von innen oder außen naß wird. So beende ich meine Etappe heute schon nach 50km an einem Campingplatz am Anfang des Jolstravatnet-Sees.



Freitag, 15.08.14
Heute geht es am südlichen Ufer des Jolstravatnet-Sees erstmal gemütlich weiter, eine Gegend zum Urlaub machen
würde ich sagen. Am Ende des Sees geht es für mich nordwärts weiter, auf der E39, das heißt wieder Streß, auf dem Seitenstreifen langbalancieren und fröhlich pfeifen, wenn die Brummis mit 100 an mir vorbeikrachen.
Das Tal durch das ich fahre ist aber dafür bezaubernd. In der Mitte schießt ein Wildwasserfluß dahin, umrahmt von malerisch aufsteigenden Bergwänden.
Bis Birkjelo geht es so weiter. Hier wartet der nächste Pass auf mich, die Berge die ich eben so noch nichts ahnend bewundert habe, muß ich jetzt wieder in Serpentinen hochjagen, ca 450 Höhenmeter auf 650m Höhe.
Auf dem Gipfel treffe ich auf 2 französische Fernradler, die aber völlig fertig vor sich hindämmern.
Für mich beginnt jetzt wieder ein Schußfahrt ins Tal, 650m am Stück nach unten in den Innvikfjorden. Eine kurze Strecke fahre ich noch am Fjord entlang bis Innvik, wo ich einen günstigen Campingplatz finde. Hier kann ich mit Fjordblick vom Zelt aus, in Ruhe meine Reiseberichte verfassen und die weitere Route planen.
Es geht sonnig los heute, blauer Himmel, das kann nicht gut gehen, würde der Norweger sagen.
Aber ertsmal sieht es gut aus. Nach ca 20km komme ich an einen Pass, ich muß hier 400 Höhenmeter auf ca 600m hoch, langsam entwickle ich mich zur Bergziege, das Bergefahren wird jeden Tag besser.
Gegen Mittag braut sich über mir langsam wieder ein Wolkensalat zusammen, der sich immer mehr zur grauen Masse verdichtet. Der Norweger hat mal wieder recht gehabt. Anfangs kann ich mich noch
unter eine Bootshütte retten, aber nach 1 Stunde sieht es immer noch nicht besser aus. Also doch in Regenklamotten weiterradeln, das ist bei den bergigen Etappen hier nicht besonders schön, eigentlich
nur ne Entscheidung ob man von innen oder außen naß wird. So beende ich meine Etappe heute schon nach 50km an einem Campingplatz am Anfang des Jolstravatnet-Sees.



Freitag, 15.08.14
Heute geht es am südlichen Ufer des Jolstravatnet-Sees erstmal gemütlich weiter, eine Gegend zum Urlaub machen
würde ich sagen. Am Ende des Sees geht es für mich nordwärts weiter, auf der E39, das heißt wieder Streß, auf dem Seitenstreifen langbalancieren und fröhlich pfeifen, wenn die Brummis mit 100 an mir vorbeikrachen.
Das Tal durch das ich fahre ist aber dafür bezaubernd. In der Mitte schießt ein Wildwasserfluß dahin, umrahmt von malerisch aufsteigenden Bergwänden.
Bis Birkjelo geht es so weiter. Hier wartet der nächste Pass auf mich, die Berge die ich eben so noch nichts ahnend bewundert habe, muß ich jetzt wieder in Serpentinen hochjagen, ca 450 Höhenmeter auf 650m Höhe.
Auf dem Gipfel treffe ich auf 2 französische Fernradler, die aber völlig fertig vor sich hindämmern.
Für mich beginnt jetzt wieder ein Schußfahrt ins Tal, 650m am Stück nach unten in den Innvikfjorden. Eine kurze Strecke fahre ich noch am Fjord entlang bis Innvik, wo ich einen günstigen Campingplatz finde. Hier kann ich mit Fjordblick vom Zelt aus, in Ruhe meine Reiseberichte verfassen und die weitere Route planen.
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